Placon

TGA-Planung bedeutet, alle technischen Systeme eines Gebäudes ganzheitlich zu planen und aufeinander abzustimmen.

Bei placon ist TGA-Planung mehr als die Summe einzelner Gewerke – sie ist die Grundlage für funktionierende, wirtschaftliche und langfristig betreibbare Gebäude. Es bedeutet, alle technischen Systeme eines Gebäudes ganzheitlich zu planen und aufeinander abzustimmen.

Wir planen technische Gebäudeausstattung integriert über alle Disziplinen hinweg. Dabei verbinden wir Haustechnik, Elektrotechnik sowie MSR & Automatisierung zu maßgeschneiderten Lösungen – angepasst an Nutzung, Gebäude und Betrieb.

 

Komplexe Projekte brauchen Struktur.

 

Statt Standardpakete vernetzen wir individuelle TGA-Konzepte, die von Anfang an auf Umsetzbarkeit, Betrieb und rechtliche Anforderungen ausgelegt sind.

Was versteht man unter TGA-Planung?

TGA-Planung umfasst nicht nur die individuelle Bemessung der Einzelanlage sondern insbesondere das vernetzte Denken und zusammenführen der einzelnen Disziplinen.

 

Ziel ist es, Systeme so zu konzipieren, dass sie zuverlässig funktionieren, effizient betrieben werden können, aufeinander abgestimmt sind und entsprechend erweitert werden können.

Dazu zählen unter anderem, dass:

TGA-Planung sorgt dafür, dass Technik nicht isoliert entsteht, sondern als funktionierendes Gesamtsystem.

Unsere Themenschwerpunkte
in der TGA-Planung

Unsere Projektphasen im Überblick

Grundlagenermittlunng

Klärung mit unserem Kunden hinsichtlich der Anforderungen und Ziele des Projekts sowie der gewünschten Umsetzung.

Entwurf

Erste schematische und planliche Darstellung der Ergebnisse; bei speziellen Anforderungen in 3D.

Genehmigungsplanung

Aufbereitung des Entwurfs unter Einbindung unserer Expertise aus Technik & Recht zur behördlichen Einreichung. So entsteht ein rechtssicheres und wirtschaftlich optimiertes Projekt.

Ausführungsleitplanung

Detaillierte Ausarbeitung aller Planunterlagen zur vollständigen Ausführungsreife als Basis für die Auswahl der Projektpartner.

Vergabeprozess

Neutrale und strukturierte Ermittlung des optimalen Partners für eine termin- und kostentreue Umsetzung.

Fachbauaufsicht

Begleitung des Kunden und der örtlichen Bauaufsicht zur qualitäts-, termin- und kostensicheren Realisierung. Besonders in der Inbetriebnahmephase fließt unsere Expertise aus der Automatisierungstechnik ein.

Häufige Fragen
zur TGA-Planung

Was versteht man unter TGA-Planung?

TGA-Planung umfasst die technische Konzeption, Dimensionierung und Koordination aller Anlagen der Technischen Gebäudeausrüstung.

Dazu zählen Systeme aus Haustechnik, Elektrotechnik, Gebäudeautomation und MSR-Technik, die integrativ geplant werden müssen, damit ein Gebäude langfristig effizient funktioniert.

Technische Systeme sollten nicht isoliert wirken, weil sie dadurch nicht nur an Effizienz einbüssen, sondern ihr Potential nicht voll ausschöpfen können.

 

Eine integrale TGA-Planung verhindert, dass Anlagen nicht ideal aufeinander abgestimmt arbeiten, Lastspitzen entstehen oder Erweiterungen später hohe Anpassungskosten verursachen.

Gerade in Industrie- und Gewerbebauten entscheidet eine sachliche und valide Betrachtung sehr wesentlich über Betriebssicherheit, angemessenen Investkosten und Wirtschaftlichkeit.

Je früher die TGA-Planung erfolgt, desto besser können technische und rechtliche Rahmenbedingungen berücksichtigt werden.

 

Durch ein frühzeitiges Mitwirken an der Gebäudestruktur lassen sich oft erhebliche Mehraufwendungen in der technischen Gebäudeausrüstung vermeiden. Denn viele Entscheidungen im Baukörper haben direkte Auswirkungen auf die spätere Technik.

 

In bestimmten Projekten ergibt sich die Gebäudehülle sogar aus den Anforderungen der Technik – nicht umgekehrt.

 

Eine frühe Einbindung reduziert Schnittstellenprobleme und verbessert die Abstimmung mit Themen aus Technik & Recht.

Zur TGA-Planung gehören unter anderem:

 

  • thermische Versorgungskonzepte (Heizen und Kühlen)
  • Sanitäre Zu- und Abflussanlagen
  • Lüftungstechnik / Klimatisierung
  • Medienversorgung
  • technischer Brandschutz
  • Lichtplanung
  • Sicherheit / Zutritt
  • elektrische Infrastrukturplanung einschließlich Beleuchtung und Beschattung
  • Automatisierungskonzepte
  • Regelungsstrategien
  • Koordination technischer Gewerke

 

Auch digitale Grundlagen wie eine digitale Bestandsaufnahme sind wesentlicher Bestandteil der integralen TGA Planung.

Ein überwiegende Teil der Lebenszykluskosten eines Gebäudes entsteht im Betrieb.

 

Eine strukturierte TGA-Planung sorgt dafür, dass Systeme im Bedarfsfall steigende Anforderungen abbilden können.

 

In Verbindung mit Energiemanagement und gezielter Energieeffizienz können Energieflüsse zusätzlich optimiert werden

Gerade bei Sanierungen oder Erweiterungen im Bestand ist TGA-Planung entscheidend.

 

Gerade bei gewachsenen Gebäuden hilft eine strukturierte Analyse, bestehende Systeme neu zu bewerten und sinnvoll weiterzuentwickeln.

Technische Systeme sind heute in nahezu allen Projekten miteinander vernetzt.

 

Die Koordination zwischen Haustechnik, Elektrotechnik und Gebäudeautomation ist entscheidend, um Synergien zu nutzen. Schnittstellen müssen sauber definiert werden und vorhandene Potenziale ausschöpfen zu können.

 

Unabhängig davon, ob es sich um Industrie-, Gewerbe- oder Verwaltungsbauten handelt: Erst durch abgestimmte Planung lassen sich Konflikte vermeiden, Termine einhalten, Ressourcen effizient einsetzen und stabile Betriebszustände gewährleisten.

Technische Planung muss rechtlich belastbar sein.

 

Vorgaben aus der Gewerbeordnung Österreich oder Anforderungen im Zusammenhang mit einer § 82b Überprüfung sollten bereits in der Planungsphase berücksichtigt werden um effizient auf die Anforderungen zu reagieren und diese im Einklang mit dem Projekt zu bringen.

Im Gewerbe stehen Prozessstabilität, Dauerlastfähigkeit und Erweiterbarkeit im Vordergrund.

 

TGA Planungen im industriellen Umfeld erfordern einen größeren Fokus auf eine ausgewogene Balance zwischen Investition, Effizienz und Flexiblität. Wohingegen Planungen im Wohnbau auf eine optimale Ausnutzung der Technikfreiräume bei zeitgleicher effizienter Umsetzung des Investitionsvolumens abzielen.

Im ersten Schritt steht die Analyse der grundlegenden Projektanforderungen. Dem anschließend erfolgt eine Erkundung des Projektumfeldes. Sehr häufig läßt sich hier weiteres Potential entdecken.

 

Darauf folgen Lastdefinition, Systemkonzept, Abstimmung der Gewerke und Berücksichtigung rechtlicher Rahmenbedingungen – mit dem Ziel, ein technisch und wirtschaftlich stabiles Gesamtsystem zu entwickeln.