Placon

EUROSPAR mit Wohnen

Für den EUROSPAR-Markt wurde eine standardisierte, von uns entwickelte Marktregelung umgesetzt, die vollständig auf definierten Betriebsphasen basiert. Diese gliedern sich in Vorlaufphase, Öffnungszeiten, Nachlaufphase sowie den Zeitraum außerhalb der Öffnungszeiten. Sämtliche technischen Anlagen werden abhängig dieser Betriebsphasen automatisch in die jeweiligen Betriebsmodi überführt und zentral gesteuert.

Ein integraler Bestandteil ist die selbstständige Steuerung der Alarmanlage, welche ebenfalls phasenabhängig betrieben wird und somit optimal in das Gesamtkonzept eingebunden ist.

Kunde

SPAR Österreichische Warenhandels AG

Branche

Gewerbe

Standort

Bürmoos

Planungsstart

Q3 / 2024

Start der Baumaßnahmen

Q3 / 2025

Fertigstellung

Q4 / 2026

Ausgangssituation / Herausforderung

Ziel des Projekts war es, ein Gebäude zu realisieren, das vollständig automatisiert und ohne manuelle Bedienung funktioniert. Die größte Herausforderung bestand darin, sämtliche technischen Abläufe so zu programmieren, dass kein menschlicher Eingriff im täglichen Betrieb erforderlich ist.

Dabei mussten zahlreiche Systeme mit unterschiedlichen Schnittstellen in ein zentrales Steuerungssystem (Loxone) integriert werden. Dazu zählten unter anderem Beleuchtung, Beschattung, Energieversorgung und weitere gebäudetechnische Anlagen. Ein weiterer wesentlicher Punkt war die intelligente Steuerung in Abhängigkeit von den individuellen Öffnungszeiten. Das System wurde so programmiert, dass sich alle Abläufe – wie Beleuchtung, Klimatisierung und weitere Funktionen – automatisch an die jeweiligen Betriebszeiten anpassen.

Ziele des Projekts

Systeme

Wohnungen

Für die angeschlossenen Wohnungen wurde eine gemeinsam genutzte PV-Anlage integriert. Die Wärmeversorgung erfolgt unter anderem über die Wärmerückgewinnung der Gewerbekälte. Zusätzlich wurden intelligente Beschattungsregelungen umgesetzt sowie eine bedarfsgerechte Boilersteuerung bei PV-Überschuss realisiert.

Die Nutzung von Waschmaschine und Trockner wird über das System erfasst und ermöglicht eine smarte, transparente Abrechnung über Loxone.

Vorgehensweise / Lösung

Aufgrund des hohen Standardisierungsgrades konnte das System zu rund 95 % bereits vorab durch uns programmiert werden. Die Installation der Peripherie wurde klar strukturiert aufgeteilt: Die Montage der Komponenten vor Ort erfolgte durch den Elektriker, während der Einbau und die Bestückung der Verteiler durch den Verteilerbau übernommen wurden. Dadurch konnte eine effiziente und koordinierte Umsetzung sichergestellt werden.

Die eingesetzten Miniserversysteme verfügen über eine integrierte Self-Check-Funktion, die es dem Techniker vor Ort ermöglicht, den Online-Status aller Busteilnehmer einzusehen und erste Funktionstests wie Beleuchtung, Beschattung oder Schiebetüren direkt durchzuführen.

Nach der Inbetriebnahme und Online-Anbindung sendet das System automatisch tägliche Statusberichte per E-Mail, in denen der aktuelle Fertigstellungsgrad in Prozent dargestellt wird. Ab einem Fertigstellungsgrad von mindestens 85 % konnte die finale Online-Inbetriebnahme effizient und zielgerichtet erfolgen.

Ergebnisse / Nutzen

Der Kunde verfügt über ein gesamtheitliches System zur zentralen Marktsteuerung, das alle technischen Anlagen integriert und koordiniert. Durch die hohe Standardisierung konnte der Aufwand für die Inbetriebnahme der Regelungstechnik deutlich reduziert werden.

Die Mitarbeitenden werden im täglichen Betrieb spürbar entlastet, da sich viele technische Abläufe – wie beispielsweise Programmwahl und Steuerung der Schiebetüren – automatisch an die jeweiligen Betriebszustände anpassen.

Zusätzlich ermöglicht das System eine standortübergreifende Überwachung aller technischen Anlagen, wodurch ein transparenter und effizienter Betrieb sowie eine frühzeitige Erkennung von Störungen gewährleistet werden.